Ein paar Fotos fĂŒr zwischendurch

WĂ€hrend ihr diesen Artikel gerade lest befinde ich mich wahrscheinlich irgendwo in Simbabwe oder  Botswana. Da ich hier sehr wahrscheinlich kein Internet haben werde habe ich euch im Voraus ein paar Bilder vorbereitet. Wenn ihr das lest hat es ja geklappt 🙂

[Video] Lange ist es her

Guten Mittag meine lieben Freunde. Sehr lange ist es her, dass ihr von mir auf diesem Weg gehört habt. FĂŒr eure Geduld möchte ich mich erst mal bedanken. Als Entschuldigung hatte ich letzte Woche mal meine Kamera mit in der Schule und habe ein kleines Video fĂŒr euch gemacht. Viel Spaß mit den EindrĂŒcken unserer Schule.

In den letzten Monaten ist sehr viel passiert. Anfang des Jahres fing es damit an, dass ich zwei Wochen nicht zur Schule gehen konnte, da wĂ€hrend der Ferien eingebrochen wurde und so stark randaliert wurde, dass die Schule erst mal repariert werden musste. Ganz so schlimm wie man sich das jetzt vorstellt, fanden das alle aber gar nicht, da viele Sachen neu gemacht wurden. Trotzdem war es fĂŒr die Kinder schade, da man gemerkt hat dass sie sich wieder auf die Schule und auf uns gefreut haben.

Nachdem alles repariert wurde ging es fĂŒr mich wieder so richtig los. Seit diesem Jahr bin ich nur noch 4 Tage an der Parkside Primary. DafĂŒr aber immer mit Johanna oder Celine, da wir gemerkt haben dass die vorherige Lösung nicht wirklich gut war. Freitags hatte ich dann nichts mehr zu tun und suchte mir ein neues Projekt. Jetzt arbeite ich Freitag Vormittags im „Breath of Life“. Das ist eine Einrichtung zur Beratung schwangerer Frauen und eine Baby-Auffangstation. Wir haben bis zu 8 Babys im Alter von 12 Stunden bis 12 Monaten. Die Babys werden entweder bei der Geburt im Krankenhaus von ihrer Mutter abgegeben oder im krassesten Fall irgendwo eingewickelt in einen MĂŒllsack gefunden. Das erste Ziel ist die Kinder wieder in ihre leibliche Familie zu bringen. Wenn dies nicht gelingt werden die Kinder zur Adoption frei gegeben. Ich helfe dort indem ich mich mit um die Babys kĂŒmmere oder in dem ich Sachen trage/ aufrĂ€ume, welche fĂŒr die Mamas meist zu schwer wĂ€ren. Ich wĂŒrde super gerne hier ein paar Bilder einstellen nur leider sind Bilder verboten, um die Kinder zu schĂŒtzen.

In den ersten Monaten des neuen Jahres standen die Leichtathletik WettkĂ€mpfe zwischen den Schulen an. Ich war die ersten Runden mit der Parkside Primary dabei. Ein paar von unseren Kindern waren echt gut. Eine SchĂŒlerin kam in den Disziplinen 80m und 200m ein paar Runden weiter. Sie hĂ€tte es locker zu den Eastern Cape Meisterschaften geschafft, allerdings verpassten wir eine Runde. Der Termin dieser Runde wurde uns theoretisch per Mail mitgeteilt, allerdings wurde der Schullaptop (auf dem die Schulmailadresse lĂ€uft) geklaut. Nach dem wir in dieser Runde nicht erschienen sind, wurden wir vom Wettbewerb ausgeschlossen.

 

 

Wie ihr wisst trainiere ich ein Handball Team der A.W. Barnes. Mit diesem fuhr ich Anfang MĂ€rz nach Port Elizabeth. Dort veranstalteten wir mithilfe von Continental Tyres eine Handball Clinic. Hier wurden an verschiedenen Stationen die Fertigkeiten wie dribbeln, passen und der Wurf der Kinder verbessert. Zum Abschluss gab es noch Spiele in gemixten Teams. Die Kinder hatten sichtlich Spaß. Leider fiel eine meiner Spielerinnen und verletzte sich. Da nicht auszuschließen war, dass der Arm gebrochen war fuhr ich mit ihr ins Krankenhaus. Zum Gesundheitssystem in SĂŒdafrika muss man sagen, dass es kostenlose Public Hospitals und private Hospitals gibt. Die privaten sind sehr teuer und fast nur mit einer guten Krankenversicherung zu bezahlen. Also bin ich mit ihr in ein öffentliches Krankenhaus gefahren. Nachdem ich lange mit der Rezeptionistin diskutieren wurde endlich eine Akte eröffnet. Es lief immer so ab dass man 2 Min mit einem Arzt geredet hat dann weitergeschickt wurde und paar Stunden warten musste bevor man dort wieder weitergeschickt wurde. Nach 12 Stunden und 2 Röntgenbildern waren sich die Ärzte dann endlich sicher, dass der Arm nicht gebrochen ist. Zwischendurch waren sie sich zwar sicher dass er gebrochen ist aber ok. Die Erlebnisse dort haben mich stark mitgenommen und mir gezeigt wie froh ich um meine Private Krankenversicherung hier sein kann. Neben Patienten mit Schusswunden hat mich ein Patient mitgenommen, welcher neben mir im Wartezimmer zusammen gebrochen ist und eine blutige Decke von seinem Bauch fiel. Zum Vorschein kam ein großes blutiges Loch aus dem gebrochene Rippen guckten. Die Arzthelferin, die ich rief schien dass allerdings nicht so stark zu beeindrucken, allerdings entschied sie sich wenigstens ihn direkt zu behandeln und nicht noch lĂ€nger warten zu lassen. Trotz diese Erfahrung war der P.E. Trip richtig gut und die Kinder genossen das Wochenende unter anderem auch weil wir in einer Art Jugendherberge geschlafen haben.

 

 

Die Monate bis zu den Osterferien vergingen wie im Fluge. In der Woche vor den Ferien veranstalteten wir fĂŒr die SchĂŒler unserer Schulen einen Sports-/ Funday. HierfĂŒr hatten wir eine HĂŒpfburg und eine aufblasbare Wasserrutsche gemietet. Diese kamen beide sehr gut an. Des weiteren hatten wir Stationen wie Kartoffellauf, Slack-lining, Reifenrennen oder Tauziehen. Es war ein echt großartiger Tag fĂŒr alle Beteiligten. Anbei noch ein paar Bilder.

 

 

Die erste Woche der Ferien verbrachten ich mit 6 anderen Freiwilligen auf unserem „MĂ€nnerurlaub“. Unsere erste Station fĂŒhrte uns nach Lesotho. Das Land ist nochmal deutlich Ă€rmer als SĂŒdafrika. Hier verbrachten wir 2 Tage und wanderten ein wenig. Eigentlich wollten wir zu einem Wasserfall, allerdings lag ein Fluss auf dem Weg. Wie es sich fĂŒr große Jungs gehört mussten wir natĂŒrlich erstmal eine Wasserfall bauen. Irgendwann regnete es dann und wir mussten umkehren. Ein weiteres Highlight war als wir die Farm von Matthes AustauschschĂŒler besuchten. Die Jagdfarm ist sehr groß und hat alles an Tieren zu bieten. Mit Hendriks Ford Ranger ging es dann im Sonnenuntergang auf einen privaten Gamedrive. Am meisten gefreut hat mich dass wir eine Giraffe gesehen haben. Den nĂ€chsten Tag hatten wir ein bisschen Spaß mit Hendriks Quad. Die ganze Erfahrung hat mir wieder gezeigt wie facettenreich SĂŒdafrika ist. Die reichen Buuren im Northern Cape gehören halt auch dazu. Ich habe nur ein paar Bilder allerdings kann ich euch das Video von meinem Mitreisenden Eiko empfehlen.

 

 

Anschließend bin ich nach Kapstadt geflogen um meine Eltern und meinen Bruder zu treffen. Es war sehr schön sie wieder zu sehen obwohl ich sie weniger vermisst habe als ich Anfange des Jahres dachte. Mit ihnen machte ich die touristisch geprĂ€gte Gardenroute von Kapstadt nach PE. In der nĂ€he besuchten wir dann noch den Addo Elephant Park, wo es wirklich sehr sehr viele Elefanten gibt. Wir hatten sehr viel GlĂŒck und konnten einen Löwen beim Faul lenzen beobachten. Nach dem Addo bewegten wir uns vom „EuropĂ€ischen Afrika“ ins „richtige Afrika“ wie meine Mutter es bezeichnete. Wir waren uns alle einig dass die Garden Route mit dem Western Cape zwar schön ist allerdings nicht das Afrika widerspiegelt wie es in den meisten Teilen ist.

 

 

Nachdem ich meiner Familie ein bisschen meine Wahlheimat East London und meine Projekte zeigen konnte mussten sie auch schon wieder zurĂŒck fliegen, da Lenni ja wieder in die Schule musste. Das war fĂŒr mich aber gar nicht so schlimm, da nach fĂŒnf Tagen schon der nĂ€chste Besuch anstand. Meine Freundin kam fĂŒr 4 Wochen zu Besuch. Die meiste Zeit verbrachten wir in East London, wo sie mein Leben hier kennenlernen konnte. Anschließend sind wir noch eine Woche in die Drakensberge gefahren. Dort haben wir unter anderem eine Wanderung auf ĂŒber 3000m gemacht. Ein paar Tage zuvor hatte es dort geschneit und es lag noch sehr viel Schnee. Ich hĂ€tte nicht gedacht, dass ich in meiner Zeit in SĂŒdafrika Schnee sehen werde. Auf unserem RĂŒckweg aus den Drakensbergen trafen wir uns mit den anderen Freiwilligen beim Mdumbi Green Fair Festival. Dieses Festival wurde in sehr starker Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung organisiert, so dass viel Gewinn in der Region bleiben konnte. Nach schnellen 4 Wochen ging dann auch fĂŒr meine Freundin der Flug zurĂŒck nach Deutschland.

 

 

Zwei Wochenenden spĂ€ter fuhren wir mit 20 SchĂŒlern in das ca 1:30h entfernte Hogsback. Der Rotary Club East London sponserte den Trip fĂŒr unsere und 30 weitere Kinder von andern Schulen. An diesem Wochenende spielten die Kinder Silly Games, Volleyball, fuhren mit der Zipline oder machten Abseiling. Es war eine echt schöne AtmosphĂ€re, da sich die Kinder aller Schulen auf Anhieb verstanden und mit einander spielten. An dieser Stelle nochmal viel Dank an den Rotary Club welcher uns dies erst ermöglicht hat.

 

 

Zur Zeit sind wir in der letzten Woche vor den Winterferien und beschÀftigen noch ein wenig die paar Kinder die noch zur Schule gehen. In den Ferien werde ich ein paar Tage unterwegs sein dazu kommt aber dann in ein paar Wochen etwas.

Ich wĂŒnsche euch allen eine angenehme Sommerzeit in Deutschland 🙂

Seminar, Sportsdays und Fußballtunier

Hallo ihr Lieben. Ich melde ich auch mal wieder.

Als erstes möchte ich euch erzĂ€hlen, dass wir schon wieder umziehen mussten. Unsere Vermieterin zieht in unsere Übergangswohnung und unser richtiges Haus ist noch nicht fertig. Deswegen sind wir nach Gonubie gezogen. Gonubie ist ein wohlhabender Vorort von East London. Die Lage von unserem Apartment ist echt richtig schön (direkt am Meer), allerdings ist es schon ein ganzes StĂŒck Fahrt bis zu unseren Projekten und zum anderen Haus, weshalb ich meist nur zum schlafen dort war. Das Haus soll hoffentlich zum neuen Jahr fertig werden, sodass wir nach den Ferien einziehen können.

Des weiteren hatten wir vor ein paar Wochen unser erstes Zwischenseminar. Am Wochenende davor haben alle Freiwilligen in East London und Berlin ĂŒbernachtet. Außerdem nahmen wir an diesem Wochenende an einem Kurs von Swimming South Africa teil, wo wir lernten Schwimmen beizubringen. Uns Freiwilligen wurde der Kurs gesponsert. WĂ€hren dem Kurs lebten wir im Hotel. Das war echt ein bisschen seltsam. Das Hotel war direkt am Meer und ich bin mit Blick aufs Meer aufgewacht. Auch das Essen war sehr lecker und mal ganz angenehm nicht kochen zu mĂŒssen 😛 Sonntags ging es dann wieder in unsere Wohnung. Am Montag sind wir dann alle zusammen in Kolonne nach Hogsback gefahren. Hogsback ist ein kleiner Ort im Nord-Westen von East London. Wir sind in etwa zwei Stunden gefahren. Angekommen wurden wir von unserem Mentor Brett begrĂŒĂŸt und haben unsere Zimmer bezogen. Dann ging es auch direkt Los und jeder hat von seinen Erfahrungen erzĂ€hlt. Von den guten aber auch von den schlechten. Mittags haben wir angefangen PrĂ€sentationen ĂŒber unsere Einsatzstellen und unsere StĂ€dte vorzubereiten. Danach haben wir einen Seil-Parcours zum Team Building gemacht. Abends haben wir unsere PrĂ€sentationen fertiggestellt. Der nĂ€chste Tag begann mit einer kleinen Wanderung zu einem Wasserfall. Dieser war echt schön sodass sich das frĂŒhe aufstehen gelohnt hat. Mittags hat jede Stadt ihre Projekte vorgestellt und wir waren klettern und haben uns abgeseilt. Am letzten Tag haben wir noch Einzel und GruppengesprĂ€che mit unserem Mentor gefĂŒhrt. In meinem ging es auch um meine Arbeitssituation. An dieser wird sich bald etwas Ă€ndern. Dazu aber im nĂ€chsten Jahr mehr. Nach noch ein paar Gruppenbildern ging es dann auch wieder nach Hause.

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FĂŒr uns gab es nach dem Seminar allerdings keine Pause. Es waren zwar offiziell noch keine Ferien, allerdings kamen schon lĂ€nger keine SchĂŒler mehr zur Schule. Deswegen starteten wir jetzt schon unser Ferienprogramm. Wir entschieden uns dazu vier Sportsdays durchzufĂŒhren. Jeweils an den Schulen und einen am Kinderheim. Meine Schule war als erstes dran. Obwohl ich zuvor allen SchĂŒlern Bescheid gesagt hatte und auch die Lehrer bat die SchĂŒler nochmal auf diesen Tag hinzuweisen, waren leider keine Kinder da als wir ankamen. Dann kamen aber doch drei SchĂŒlerinnen, welche ihre Freunde aus dem umliegenden Township holten. So waren wir zum Schluss doch ca. 50 Kinder. Wir hatten verschiedene Stationen aufgebaut. Es gab eine Slack-line, Dosen werfen, Torwandschießen und Eierlauf mit einer Kartoffel. Die Kinder hatten auf jeden Fall richtig Spaß.

Am Wochenende stand dann auch das East London Girls Soccer Tournament an. Alle 34 Freiwilligen kamen mit Teams aus ihren StĂ€dten angereist. Wie ĂŒbernachteten mit allen in der Schule. Das war schon ein wenig aufregend. Die Teams schliefen in den KlassenrĂ€umen. Ich schlief mit ein paar anderen in der Aula der Schule um aufzupassen. Leider waren hier sehr viele MĂŒcken. Außerdem war wĂ€hrend der Nacht Polizei in der NĂ€he da wohl ganz in der NĂ€he etwas vorgefallen ist. Wir fĂŒhlten uns aber relativ sicher, da die Schule abgeschlossen und wir eine Sicherheitsmann mit Machete und Hunden hatten. Samstags wurden dann auf dem Community Field die Begegnungen ausgetragen. Von meiner Schule nahm auch ein Team teil, welches Vivien trainiert. Leider scheiden wir schon in der Vorrunde aus. Dann gab es noch das Halbfinale. Coffee Bay trat mit zwei sehr starken Teams an, welche beide Halbfinals gewannen. Somit stand schon fest aus welcher Stadt der Sieger kommen wird. Trotzdem war das Finale ein spannendes Spiel und die anderen Teams feuerten die Spielerinnen krĂ€ftig an. Nach dem Finale gab es noch dass große Spiel der Freiwilligen welches sehr lustig war. Mit Fat Bread (einer SpezialitĂ€t hier) im Magen ging es dann ins Bett. Sonntags gab es noch die Siegerehrung. Dann fuhren die meisten Teams noch an den Strand, bevor sie ihren zum Teil 7 Stunden langen Heimweg antraten. Den Nachmittag verbrachte ich dann im Bett um etwas Schlaf nachzuholen. Es war zwar ein sehr anstrengendes Wochenende , allerdings hat es mir (und ich denke auch den Kindern) sehr viel Spaß gemacht.

In der darauf folgenden Woche haben wir noch Sportsdays an der A.W. Barnes und am Kinderheim durchgefĂŒhrt. Mittwochs fingen dann offiziell die Ferien an und Freitag geht es los auf unserem Roadtrip. Über diesen wird sich allerdings alles im nĂ€chsten Artikel drehen.

Ich wĂŒnsche euch allen ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch. Ihr werdet nĂ€chstes Jahr wieder von mir lesen.

Über Schwimmen, Coffeebay und noch viel mehr

Es ist schon etwas lÀnger her aber jetzt schaffe ich es endlich einen neuen Blogeintrag zu verfassen. Seit meinem letzten Eintrag sind schon ein paar Dinge passiert. Ich versuche alles so gut wie möglich zu beschreiben und hoffe das der Eintrag nicht zu unstrukturiert wird. Ich entschuldige mich jetzt schon mal da der Eintrag bestimmt was lÀnger wird aber es ist einfach viel passiert.

Umzug

Es brach die letzte Woche vor den Ferien an. Ich freute mich was mit den Kindern machen zu können, da ich die Wochen zuvor Klassen teilweise nicht nehmen konnte, da diese Tests schrieben. Mit den Ferien endet auch das 3. Quartal weshalb eine Woche vor den Ferien alle Tests geschrieben und alle Noten eingetragen waren. Ich freute mich also das alles wieder funktioniert. Allerdings bekam ich am Montag gesagt dass ich jetzt schon Ferien machen kann. Da die Noten schon feststehen schicken die Eltern ihre Kinder nicht mehr in die Schule um Transportkosten zu sparen. Also hatte ich ein paar Tage frei. Das passte aber ganz gut, da auch unser Umzug anstand. In unserem Garten wird zur Zeit ein zweites Haus gebaut und auch das alten Haus sollte nun umgebaut werden. FĂŒr die drei Monate die wir raus mĂŒssen hat Brett eine andere Wohnung gefunden. Die Wohnung ist super schön und unsere Vermieterin ist super nett. Also halfen alle mit und so schafften wir es alles Wichtige an einem Tag von einem ins andere Haus zu bringen. Tim und ich luden die ganze Zeit ein und aus, wĂ€hrend die anderen alles im alten Haus zusammen packten. Dabei entstand „Faasch & Poppe Logistik“. Da unsere Heckscheibe zur Zeit eine Plastikplane ist sprĂŒhten wir das auf die Plane. Einmal hat uns sogar ein netter Ă€lterer Herr darauf angesprochen und so habe ich erfahren, dass mein Nachname auf Afrikaans Puppe bedeutet. Wahrscheinlich kommt Poppe ja auch vom kölschen „Poppenspieler“.

Coffeebay & Bulungula

Dann fingen die richtigen FrĂŒhlingsferien an. FĂŒr diese Zeit hatten uns die Freiwilligen aus Coffee Bay zu sich eingeladen, um uns ihre Einsatzstelle zu zeigen und um zwei ihrer Geburtstage zu feiern. Also brachen wir am Samstag auf Richtung Cbay wie es die Einheimischen nennen. Mit unserem Mietauto, einem kleinen i10, dauerte es ca. 3 Âœ Stunden. Auf der sehr bergigen N2 haben wir uns teilweise etwas mehr Hubraum gewĂŒnscht, da man mit dem kleinen Ein-Liter Motor immer sehr viel Schwung nach einem Berg mitnehmen musste, um den nĂ€chsten nicht vollkommen hoch kriechen zu mĂŒssen. Trotzdem haben wir es dann endlich geschafft und erreichten Coffee Bay. Der Ort ist etwas komplett anderes als wir es aus East London kennen. WĂ€hrend EL zum Teil sehr Ă€hnlich wie eine europĂ€ische Stadt aussieht, sieht Coffee Bay und die Umgebung eher aus wie man sich Afrika im ersten Augenblick vorstellt. Es gibt viele der traditionellen RundhĂŒtten und alles ist sehr lĂ€ndlich. Die Freiwilligen dort leben in einem Haus, welches aus zwei RundhĂŒtten besteht, welche in der Mitte durch die KĂŒche/Esszimmer verbunden werden. In Coffee Bay leben allerdings auch viele Weiße, da es ein Touristenort ist. Es gibt mehrere Backpacker, CampingplĂ€tze und sogar ein sehr großes Hotel. Trotzdem hatte es diesen schönen lĂ€ndlichen Charme. In den ersten Tagen feierten wir Matthes und Johannas Geburtstag, fuhren zum Hole in the Wall, verbrachten Zeit am Strand und Braaiten am Mapuzi River. Braai ist der sĂŒdafrikanische Bergriff fĂŒr Grillen. Der Mapuzi River ist traumhaft schön und es gibt einen sehr schönen Felsvorsprung auf den wir alle drauf passten. Dort bauten wir uns aus Steinen und einem Rost einen Grill. Dieser funktionierte super, vor allem weil der Wind perfekt durch die Steine wehte und das Feuer schĂŒrte. Außerdem konnten man dort von Klippen springen. Dieser Tag war echt super schön. Bei unseren AusflĂŒgen wurden wir stets vom Auto der Freiwilligen begleitet. Der Pickup, hier sagt man „Backie“ ist ein Mitsubishi Colt Rodeo 4×4. Matthes erkannte dass ich Spaß am Auto fahren habe und so kam es, dass ich den Backie oft wĂ€hrend des Urlaubs fuhr. Das Auto ist echt der Hammer und Offroad zu fahren macht richtig Spaß. 45Âș Steigung auf Grass sind mit dem „Trekkergang“ (Allradantrieb und zusĂ€tzlich Untersetzung des Getriebes) gar kein Problem. So jetzt habe ich genug ĂŒber den Backie geschwĂ€rmt und komme zum zweiten Teil der Reise. Am Mittwoch Morgen machten wir uns auf den Weg nach Bulungula. Die Strecke von 40-50 Kilometer ist eine zwei Tages Tour. Am ersten Tag liefen wir zum Hole in the Wall. Dort machten wir eine kleine Mittagspause und lernten einen netten Hund kennen. Obwohl wir ihm nie etwas zu Essen gegeben haben folgte er uns als wir wieder aufbrachen. Wir tauften ihn Emil. Abends haben wir im Lubanzi Backpacker ĂŒbernachtet. Dieses Backpacker baut gerade neu, so dass wir auf einer halben Baustelle Abendessen und FrĂŒhstĂŒck bekamen aber die AtmosphĂ€re war sehr schön. Die Besitzerin ist ursprĂŒnglich Schweizerin und hat sehr interessante Geschichten erzĂ€hlt. Vor dem Essen gingen wir alle noch Duschen. Die sogenannten „Rocket-Showers“ funktionieren etwas anders als normale Duschen. Neben der Dusche ist ein Rohr, in wessen unteres Ende etwas Toilettenpapier und Paraffin geschĂŒttet wird. Dann zĂŒndet man das Gemisch an und hat nach kurzer Zeit warmes Wasser. Nach dem Essen, es gab leckere Lasagne, waren wir vom ersten Tag unserer Wanderung sehr erschöpft, weshalb wir schnell in unsere Betten gingen. Morgens ging es nach einem FrĂŒhstĂŒck mit frisch gebackenem Brot weiter. Emil hatte die Nacht neben unserem Haus verbrachte und wich auch an Tag 2 nicht von unserer Seite. Gegen vier Uhr erreichten wir dann endlich Bulungula. Das Dorf ist ebenfalls eine Einsatzstelle des ASC 46. Die Freiwilligen dort, Felix und Mara, waren mit uns auf Wanderung und zeigten uns stolz „ihr“ Dorf. In Bulungula gibt es kein Strom und kein fließend Wasser. Das Regenwasser wird gesammelt und in der KĂŒche gefiltert. Strom gibt es lediglich in der Bulungula Lodge (eine Art Hostel), welche Solarzellen hat. Die Lodge bietet verschiedene TouristenaktivitĂ€ten an, welche aber alle von Einheimischen ausgefĂŒhrt werden. Wir kamen also in Bulungula an und gingen zum Haus von Felix und Mara. Dort wollten wir alle wieder Duschen. Letzten Monat wurde hinter dem Haus eine Dusche gebaut. Die „Dusche“ ist ein Holzgestell mit schwarzer Folie. Um zu Duschen machte man sich Regenwasser auf dem Herd warm und mischte es mit kaltem Wasser in einem Kanister in der Dusche. Dann zog man den Kanister an einem Seilzug hoch und öffnete den Duschkopf, welcher unter dem Kanister befestigt war. Die Dusche funktioniert sehr gut, allerdings waren die FĂŒĂŸe nach dem Duschen dreckiger als davor, da der Boden aus Erde besteht. Emil war natĂŒrlich immer noch dabei und erkannte schnell dass die HĂŒtte das Haus seiner neuen Herrschen war. Hier gaben wir ihm das erste mal etwas zu essen. Allerdings nahm er seinen Job als Wachhunde etwas zu ernst. Es kommen oft Kinder zum Haus um sich BĂ€lle auszuleihen. Auch an diesem Tag wieder. Emil ließ sie allerdings gar nicht zum Haus und fiel sie fast an. Deshalb beschlossen Mara und Felix ihn in den nĂ€chsten Tagen auszusetzen. Nach einem Abendessen in der Lodge gingen wir alle erschöpft ins Bett. Am nĂ€chsten Tag fuhren wir wieder zurĂŒck nach East London. Es war sehr schön einen weiteren Einblick in die anderen Einsatzstellen zu bekommen und vor allem Bulungula hat mich beeindruckt.

Colour Run

In East London gingen wir also wieder an unsere Schulen. Ich hatte die Kinder 2 Wochen nicht gesehen und freute mich echt auf sie. Am ersten Wochenende war ein Colour Run in East London. Wir hatten geplant mit den Kindern aus dem Kinderheim dort hinzugehen. Die Veranstalter waren super nett und sponserten nicht nur die Kinder sondern sogar uns Freiwillige. Der Colour Run war 5 Kilometer lang und machte echt Spaß. Es waren sehr viele Leute bei diesem Event. Der Start war auf einer riesigen Wiese wo eine große BĂŒhne aufgebaut war. Der Chef von Jarwitz Properties (Die Firma die uns sponserte) steht wohl auf große Auftritte und ließ es sich nicht nehmen sich in einem Helikopter einfliegen zu lassen. Dann ging der Lauf los und es gab nach jedem Kilometer eine Station wo immer andere Farben auf einen geschmissen wurden. Nach den 5 Kilometern waren wir alle sehr bunt. Am Ziel bekam jeder noch einen Farbbeutel und wir hofften noch auf eine Aftershowparty, welche allerdings sehr kurz ausfiel. So ging auch diese schöne Wochenende zu Ende.

Schwimmen & Schule

Da am ersten Oktober auch das Schwimmbad im Township aufgemacht hat wollte ich bald mit dem Schwimmen anfangen. Allerdings habe ich schnell gemerkt dass das Schwimmen fĂŒr mich nicht einfach werden sollten. Das erste Problem war, dass die Stadt den Preis fĂŒr ein SchĂŒlergruppenticket auf 104 Rand (ca 7€) erhöht hat somit mĂŒssen die SchĂŒler zu jeder Stunde je nach KlassengrĂ¶ĂŸe 3-5 Rand (0,20€-0,33€) mitbringen. Erstaunlicherweise bringen fast alle das Geld immer mit. Wahrscheinlich weil ihnen Schwimmen so viel Spaß macht. Nach dem die erste HĂŒrde nach ca 1 Woche ĂŒberwunden war konnte ich endlich mit einer Klasse zum Pool. Leider musste ich sehr schnell feststellen, dass es fĂŒr mich alleine unmöglich ist mit bis zu 50 SchĂŒlern im Wasser klarzukommen. Somit ging ich mit den restlichen Klassen an diesem Tag nicht ins Wasser. Der nĂ€chste Tag war zum GlĂŒck ein Donnerstag was hieß, das Johanna mich unterstĂŒtzt. Zu zweit und mit einer Pfeife ging es einigermaßen. In letzter Zeit hatte ich fast verdrĂ€ngt dass ich keinen Projektpartner mehr habe, allerdings hat mir das Schwimmprojekt diese Tatsache wieder sehr klar gemacht. Zum einen ist es schwer (unmöglich) alleine mit den Kinder ins Wasser zu gehen und zum anderen ist es vor allem an meiner Schule viel zu organisieren was alleine echt hart ist. Naja irgendwie muss ich das jetzt alleine hinbekommen.

Donnerstag und Freitag waren also geklĂ€rt, da ich an diesen Tagen von Johanna und Celine Hilfe bekomme. Bleiben nur noch Montag, Dienstag und Mittwoch. Wegen dieser Tage hatte ich letzte Woche ein Meeting mit dem lokalen Schwimmclub. Ich sprach mit JD welcher meine Arbeit absolut spitze findet und mich so gut es geht unterstĂŒtzen will. Ich hoffe dass mir bald an diesen Tagen ein Coach zur Seite steht, damit ich auch mit den Klassen 4-6 zum Pool kann. Außerdem machten wir PlĂ€ne SchĂŒler aus dem Schwimmunterricht raus zuziehen und gezielt zu fördern. Ich hoffe dass das alles funktioniert und ich bald mit allen Klassen zum Pool kann. Was mich nervt ist dass ich jede Sportstunde sage wie es mit dem Schwimmen aussieht und auch das sie wenn wir schwimmen gehen zu ihren normalen Sportzeiten dran sind. Trotzdem kommen jede Pause und auch wenn ich gerade unterrichte mindestens 20 Kinder und fragen „Wann gehen wir zum Pool?“ oder „Du musst morgen mit uns zum Pool gehen!“. Daraufhin frag ich sie wann sie normalerweise Sport haben. Dass wissen sie meistens kommen aber nicht auf die Idee dass sie wenn dann (so wie ich es ihnen eine Stunde zuvor gesagt habe) zu dieser Zeit zum Pool gehen. Vor ein paar Tagen habe ich einer Klasse gesagt dass wir heute nicht gehen können, da ich noch nicht weiß ab wann ich Hilfe vom Coach bekomme. Die Klasse ist daraufhin so ausgerastet und hat mich dafĂŒr beschuldigt. Eventuell bin ich daraufhin auch leicht ausgerastet und habe ihnen gesagt (vlt auch eher geschrien), dass ich dafĂŒr so gar nichts kann. Das haben sie dann auch endlich verstanden und sich entschuldigt. Hoffentlich funktioniert das Schwimmen bald mit der Hilfe des Schwimmcoachs.

Nachmittags mache ich jetzt Dienstags und Donnerstags ein Handballprojekt an der Schule von Tobi und Vivi. Das funktioniert bis jetzt ganz gut und ich bin gespannt wie es weiter geht.

Am Montag war in der ersten Stunde Assembly an meiner Schule. Dabei saßen alle 1200 SchĂŒler auf dem Schulhof und hörten (mehr oder weniger) den Lehrern zu. Als erstes ging es um die neu gestrichenen Toiletten. Der zustĂ€ndige Lehrer erklĂ€rte wie man eine Toilette richtig benutzt und wiederholte oft, dass die „neuen“ Toiletten jetzt sauber bleiben mĂŒssen.

Der zweite Punkt der Assembly war sehr traurig. Vergangenes Wochenende ist ein SchĂŒler gestorben. Der Lehrer verpackte diese Nachricht sehr gefĂŒhlvoll, in dem er sagte dass Lord Jesus Kindern hilft, welche zu starke Schmerzen haben und sie zu sich holt. Das fand ich in Anbetracht der Tatsache dass auch 4-5 JĂ€hrige anwesend waren sehr gut. Dann wurde jeder SchĂŒler aufgefordert am nĂ€chsten Tag 1 Rand fĂŒr die Familie des Kindes mitzubringen. Meiner Meinung nach eine sehr nette Geste und auch ich werde etwas Geld mitbringen. Auch wenn ich vor dem Jahr schon wusste, dass sehr wahrscheinlich SchĂŒler von mir sterben werden ist es nochmal etwas anderes wenn es wirklich passiert. Ich kann zwar mit dem Namen des Jungen nichts anfangen, da ich noch kaum Namen kenne, noch wĂŒrde ich bemerken dass ein Kind fehlt wenn ich die Klasse das nĂ€chste mal habe. Trotzdem ist es ein beklemmendes GefĂŒhl dass ich den Jungen vom sehen kannte und mit ihm Sport gemacht habe.

So das reicht jetzt aber auch erst mal der Eintrag ist ja schon lang genug. Ich versuche den nĂ€chsten etwas eher zu schreiben, damit der nicht wieder zu lang wird. Es freut mich wenn ihr bis hier hin gelesen habt und wĂŒnsche euch noch eine wundervolle restliche Woche.

Neues aus der Schule und Surfen

So nach zwei Wochen melde ich mich mal wieder. Es gibt ein paar Neuigkeiten aus der Schule. Da Julian abgebrochen hat bin ich, wie ihr schon wisst, alleine an der Schule. Wir haben jetzt mit Brett abgesprochen, dass ich Donnerstag und Freitags von Johanna und Celine (arbeiten normalerweise im Kinderheim) unterstĂŒtzt werde. An den drei Tagen wo ich alleine bin werde ich die Klasse immer in Jungs und MĂ€dchen teilen, da die ganze Klasse fĂŒr mich alleine zu viel wĂ€re. DafĂŒr habe ich auch einen eigenen Stundenplan fĂŒr die „PT Lessons“ (physical training) erstellt. Dieser lĂ€uft auch jetzt (nach einigen Startschwierigkeiten) einigermaßen gut. Da letzten Samstag in SĂŒdafrika Heritage Day war veranstaltete meine Schule letzten Freitag einen cultural day. Als ich morgens zur Schule fuhr war ich sehr erstaunt zwei riesige Zelte auf unserem Sportfield anzutreffen. Mr Fritz, der Schulleiter, meinte am Tag zuvor, dass ich etwas typisch deutsches anziehen sollte. Da mir nichts einfiel habe ich mich entschlossen etwas typisch kölsches anzuziehen. So stand ich also Freitag in rut un wiess an der Schule. Diese Verkleidung kam bei den Kindern sehr gut an. Die meisten Kinder hatten auch etwas typisch Xhosa an und hatten eine schöne Bemalung im Gesicht. Nachdem ich den Lehrern geholfen hatte die Kinder mehr oder weniger diszipliniert ins Zelt zu bringen gieng das Programm auch schon los. Mehrere Klassen tanzten oder sangen. Außerdem kam ca. nach der HĂ€lfte des Programms hoher Besuch, bestehend aus Vorsitzenden des Department of education und mehreren Xhosa Chiefs (so etwas wie Könige wenn ich das richtig verstanden habe). Diese verschiedenen Leute haben zwischendurch auch Reden gehalten. Heute war Johanna mit in der Schule, da sie gerade nicht zu ihrem Projekt kann da eines unserer Autos in der Werkstatt ist. Es war nur die HĂ€lfte der Kinder da, sodass wir jeweils mit der ganzen Klasse Sport gemacht haben. Nach der ersten Pause wollten wir die nĂ€chste Klasse suchen, allerdings waren alle Kinder noch draußen. Wir erfuhren, dass die Lehrer gerade ein Meeting hatten und deshalb gerade kein Unterricht sei. Somit suchten wir so viele Kinder der Klasse wie wir finden konnten und spielten ein paar Spiele. Heute Abend schrieb mir eine Lehrerin, dass ich fĂŒr den Rest der Woche nicht zur Schule kommen muss, da keine Kinder da sein werden. Ich denke das hat mit dem Ende des Quartals und den bevorstehenden Ferien zu tun. Somit werde ich morgen wahrscheinlich mit an die Floradale Primary School gehen.

Außerdem waren wir letzte Woche surfen. Wir haben  uns zu viert eine Stunde bei einem Surflehrer genommen. Surfen macht echt super viel Spaß und ist viel leichter als ich gedacht habe. Wir waren alle so begeistert, dass wir beschlossen uns eigene Boards zu kaufen. Die ehemaligen Freiwilligen haben und gesagt, dass man diese am besten in Jeffreys Bay kauft. JBay ist eine Surferhochburg und dort findet auch immer der Surf World Cup statt. So traf es sich ganz gut, dass in Jeffreys Bay auch drei Freiwillige von uns sind. So beschlossen wir einen Wochenendtrip dort hin zumachen. Da wir aber die Surfboards auch irgendwie transportieren mussten konnten nur zwei mit. Die Wahl viel auf Frauke und mich. So brachen wir Freitag Mittag mit unserem frisch gemieteten Fiesta auf Richtung Westen. Abends erreichten wir Port Elizabeth. Da dort auch Freiwillige sind konnten wir bei ihnen im Haus schlafen. Am nĂ€chsten morgen ging es dann frĂŒh los. Die PE Freiwilligen fuhren ebenfalls nach JBay, da auch sie mal Surfen ausprobieren wollten. Nachdem Frauke und ich gefĂŒhlt jedem Surfladen der Stadt 5 mal einen Besuch abgestattet hatten setzten wir uns mit einer Pizza an den Strand und guckten unseren Freunden bei ihrer ersten Stunde zu. Danach sind wir in die Wohnung der anderen gefahren. Auf dem Weg dorthin wurde mir mal wieder der starke Unterschied zwischen arm und reich bewusst. Wir durchquerten ein Township welches meist aus WellblechhĂŒtten bestand. Direkt danach kamen wir nach Marina und ich dachte ich sei in Disneyland. Nachdem wir ĂŒber eine BrĂŒcke wie aus einem MĂ€rchen fuhren gab es dort  (natĂŒrlich alles eingezĂ€unt) sogar einen kĂŒnstlich angelegten Fluss fĂŒr Boote. Auch die HĂ€user waren alle sehr bunt und luxuriös. Nach einem Bad im Fluss gieng es dann noch gemeinsam Essen. Am nĂ€chsten morgen haben wir dann unsere Surfboards (insgesamt vier) gekauft und im Auto verstaut. Gegen Mittag sind wir dann wieder aufgebrochen, da wir ein paar Stunden Fahrt vor uns hatten. Am frĂŒhen Abend kamen wir dann, erschöpft aber glĂŒcklich, wieder in East London an.

Das wars jetzt erstmal wieder. Ich hĂ€nge euch noch ein paar Bilder an damit ihr einen bisschen besseren Eindruck bekommt. Ich wĂŒnsche euch eine schöne Woche.

Wochenendtrip nach Port Alfred

Hallo ihr Lieben. Mich wundert es gerade selber ein wenig, dass ich so regelmĂ€ĂŸig auf meinem Blog schreibe. Aber gerade gibt es einfach so viel zu berichten 🙂 Auf jeden Fall waren wir letztes Wochenende in Port Alfred. Da vom 9. bis zum 11. dort das in ganz SĂŒdafrika bekannte Boat Race Festival haben wir uns mit allen 35 Freiwilligen entschieden dort hinzufahren. Beim Boat Race treten die besten UniversitĂ€ten SĂŒdafrikas im Rudern gegeneinander an. Dazu gibt es dann am gleichen Fluss noch das Festival.

Wir sind also Freitag Nachmittag los zum Flughafen, um uns 3 Autos zu mieten. Mit den Autos vom ASC dĂŒrfen wir nur innerhalb der Stadt fahren also mieten wir uns fĂŒr lĂ€ngere Trips immer eigene. Es war schon ein bisschen aufregend das erste mal ein Auto zu mieten. Leider konnte ich nicht wie geplant fahren, da mir Avis (verstĂ€ndlicher Weise) ohne FĂŒhrerschein und Kreditkarte kein Auto geben wollte 😉 Naja hoffentlich kommen FĂŒhrerschein und Kreditkarte nĂ€chste Woche aus Deutschland an. Wir haben einen nagelneuen Polo, einen zweiten Polo (den gibt es hier auch als Limousine) und einen Toyota Etios bekommen. Mit letzterem sind Frauke und ich gefahren. Nachdem wir unsere Autos auf Kratzer ĂŒberprĂŒft haben konnten wir endlich losfahren um die 6 Freiwilligen aus Berlin abzuholen. Leider hat sich unsere Abfahrt um ca. 2 Stunden verzögert da in East London Rushhour war. Also haben wir schnell alles Camping Equipment eingepackt und sind los gefahren.

Als wir auf dem FestivalgelĂ€nde ankamen haben wir ausgeladen und die anderen haben angefangen ihre Zelte aufzubauen. Da Frauke Celine und ich bei Antonia und Thorben (den Freiwilligen in PA) in der Wohnung geschlafen haben sind wir mit ihnen hoch zum Haus gefahren. Dann sind wir wieder runter zum Festival gelaufen. Der erste Abend war ganz nett aber uns wurde schon gesagt, dass der zweite besser werden wĂŒrde. Am nĂ€chsten Tag sind wir mit Antonia und Thorben einkaufen gefahren. Sie haben sich sehr gefreut, da sie in Port Alfred kein Auto haben und ihre EinkĂ€ufe immer einen steilen Berg hinauftragen mĂŒssen. Leider kamen wir auf die CampingplĂ€tze der anderen nicht drauf, sodass wir den Tag in der Wohnung verbracht haben. Zwischenzeitlich kamen auch andere Freiwillig um sich aufzuwĂ€rmen und zu duschen. Am Samstag war auch das Finale des Boat Races. Bei diesem fuhr sogar ein Rio Silbermedaillengewinner mit. Abends sind wir dann wieder zum Festival GelĂ€nde. Leider hat es zu diesem Zeitpunkt schon seit gut 18 Stunden geregnet und es sollte auch erst mal nicht aufhören. Schon bald waren wir alle mĂŒde, sodass wir um ca 22 Uhr schon im Bett lagen. Als die alten Freiwillig uns erzĂ€hlt haben dass hier alle Partys schon sehr frĂŒh zu Ende sind konnte ich dass kaum verstehen. Allerdings wird es hier im Winter (ja hier ist gerade Winter) schon um ca. halb sechs dunkel sodass alle Partys frĂŒher anfangen und dementsprechend auch frĂŒher zu Ende sind. Am Sonntag morgen haben wir dann die anderen vom Campingplatz, welcher eher einem Schlammbad gleich abgeholt und sind zurĂŒck gefahren. Das Auto zurĂŒckbringen hat ohne Probleme geklappt.

Heute konnte ich leider mal wieder keinen Sportunterricht machen da s die ganze Nacht geregnet hat und unser Sportfield matschig und der Asphalt zu rutschig war. Hoffentlich geht das morgen besser. Im Moment kommt Frauke manchmal mit zu meiner Schule, da ihre Schule nur ein Erdfeld hat und dieses bei dem kleinsten Regenschauer unbrauchbar ist. Also haben wir den Tag genutzt um zweimal zu Telkom zu fahren, da unser WLAN im Moment nicht funktioniert. Mit etwas GlĂŒck kommt in den nĂ€chsten Tagen ein Techniker vorbei. Also kann ich gerade auch keine Bilder vom Festival hochladen. Diese werden aber folgen, sobald wir wieder WLAN haben.

Ich wĂŒnsche euch eine schöne Woche

Über den Einbruch, RĂŒckflug und Vandalismus

Eigentlich wollte ich erst heute Abend einen neuen Blogeintrag schreiben, da es dann noch Neuigkeiten geben wird. Allerdings ist in der letzten Woche zu viel passiert und ich muss einfach schon mal anfangen zu schreiben. 

Als erstes sollte ich erwĂ€hnen, dass Julian, mein Projektpartner, sich aus verschiedenen GrĂŒnden dazu entschieden hat das Jahr abzubrechen und zurĂŒck nach Deutschland zu fliegen. Das stand Anfang der Woche fest, so dass er auch den ganzen Tag zu Hause bleibt und ich nun alleine an der Schule bin. Montag waren wir noch zusammen an der Schule, da er sich von den Lehrern und unserem Schulleiter verabschieden wollte. Dienstag und Mittwoch wollte ich alleine zur Schule, lag aber leider mit starken Bauchschmerzen im Bett. Donnerstag war ich dann alleine in der Schule. Auf Anraten einer Lehrerin ging ich jeweils eine halbe Stunde mit den MĂ€dchen und dann eine halbe Stunde mit den Jungen auf das „Sportfeld“. Donnerstag Mittag ist Julian auch geflogen. Somit hatten Frauke und ich das Haus vorerst fĂŒr uns alleine. 

Freitag ist auch viel passiert. Der Tag fing damit, dass wir feststellen mussten, dass unser Auto ĂŒber Nacht mutwillig beschĂ€digt wurde und ich so mal wieder nicht zur Arbeit fahren konnte. Nachmittags haben wir dann Celine vom Flughafen abgeholt. Celine ist noch spĂ€ter als ich in das Projekt gekommen und kam daher erst jetzt. Sie wird zusammen mit Frauke und mir in einem Haus wohnen. Abends waren wir dann alle zusammen noch etwas Essen. 

Samstag haben wir außer Einkaufen und das Haus weiter auf Vordermann bringen nicht viel gemacht, sodass dieser Tag im Vergleich zu den anderen nicht erwĂ€hnenswert ist.

Sonntag haben wir weiter im Haus gearbeitet. Nachmittags sind wir kurz was einkaufen gefahren und haben beim anderen Haus die Scheibe unseres Auto vorlĂ€ufig mit einer MĂŒlltĂŒte und Klebeband ab geklebt. Als wir wieder zurĂŒck gefahren sind, sahen wir schon ein Auto der Security Firma vor unserem Haus parken. Dazu muss man sagen, dass diese in den letzten beiden Wochen schon öfters kamen, da entweder ein Baum zwischen die Sensoren der Alarmanlage kam oder jemand von uns vergaß die Alarmanlage, welche auch ĂŒber Nacht an ist, vor dem Verlassen des Hauses auszuschalten. Also sind wir ganz normal mit unseren EinkĂ€ufen ins Haus und wollten mit der Armed Response reden. Diese teilte uns dann mit, dass sie das Haus offen vorgefunden haben und dass wir gucken sollten was uns fehlt. Bei mir fehlt eines meiner Handys, meine Powerbank und mein Portemonnaie mit Kreditkarte, FĂŒhrerschein und internationalem FĂŒhrerschein. Dann haben wir direkt unseren Mentor Brett angerufen, welcher auch sehr schnell kam. Die Polizei war auch schon alarmiert allerdings wurde uns auch gesagt, dass wir nicht damit rechnen sollen, dass diese schnell oder heute ĂŒberhaupt kommt. Zusammen mit Brett habe ich mir dann ĂŒberlegt wie die Einbrecher ins Haus kommen konnten. Außerdem machten wir einen Plan wann wir eine neue TĂŒr und eine weiteres Security Gate einbauen und wie die Alarmanlage erweitert wird. Von den anderen wurde ein Laptop, zwei Handys, eine Uhr, ein eReader und Nikes geklaut. Wir haben dann versucht Fraukes Handy anzurufen und stellten fest, dass dieses noch angeschaltet war. Dann viel mir Apples geniales Feature „Wo ist mein iPhone?“ ein (Danke Jule, dass du vor ein paar Wochen wieder dein Handy bei mir verlegt hast und wir es damit wieder finden konnten). Also haben wir mit einem anderen iPhone Fraukes Handy geortet. Brett ist sofort an die angegebene Stelle gefahren. Dort stellte sich heraus, dass die Diebe das Handy ĂŒber einen Zaun geschmissen haben. Wahrscheinlich als sie bemerkt haben, dass wir es angerufen haben. Somit haben wir zumindest ein Handy wieder. Als die Polizei endlich kam nahm diese unsere Aussagen auf. Ich will nicht voreilig ĂŒber die SĂŒdafrikanische Polizei urteilen, aber nach meiner ersten Erfahrung ist diese nicht mit der Polizei in Deutschland zu vergleichen. Brett und Frauke sind dann noch zur Polizeistation gefahren, um FingerabdrĂŒcke auf dem geretteten iPhone sicherzustellen. Die Sicherheitsfirma hat uns fĂŒr die nĂ€chsten 2 Tage einen Guard bereitgestellt, welcher im Schichtbetrieb rund um die Uhr unser Haus ĂŒberwacht. Dies gibt einem zumindest ein klein bisschen das GefĂŒhl von Sicherheit zurĂŒck. Die Nacht ĂŒber habe ich unruhig geschlafen, bin ein paar mal aufgewacht und hatte den Panic Button neben meinem Kopfkissen liegen. 

An diesem Montag kann ich also mal wieder nicht zur Schule, da wir die neue TĂŒr einbauen mĂŒssen. Des weiteren haben wir nachher ein Meeting mit Brett, um zu besprechen wie es weiter geht, jetzt wo Julian weg ist. Dass ich an der Schule jeweils mit einer HĂ€lfte der Klasse alleine bin ist zwar zur ÜberbrĂŒckung in Ordnung allerdings fĂŒr mich keine denkbare Langzeitlösung. Somit wird bald ein neuer Post kommen und ich werde euch informieren, wie es weiter geht. Was auch noch stressig wird ist eine neue Kreditkarte zu bekommen und auch beide FĂŒhrerscheine neu zu beantragen. Mama geht heute mal zu den Behörden in Deutschland und guckt was sich ohne meine Anwesenheit machen lĂ€sst. Auf jeden Fall kann ich es vergessen, so wie geplant, nĂ€chstes Wochenende ein Auto zu mieten. 

Ich wĂŒnsche euch einen guten Start in die Woche. 

Ankunft und der erste Schultag

Am Dienstag dem 16.08 ging es los. Von Frankfurt flogen wir nach Johannesburg. Anfangs wollte ich unbedingt das Entertainment System im Flugzeug ausprobieren und habe mir schon ein paar Filme ausgesucht, welche ich gucken wollte. Dann gab es allerdings erstmal Essen (welches ich mir schlechter vorgestellt habe). Mein Plan mehrere Filme zugucken ging aber nicht so ganz auf, da ich nach der ersten halben Stunde Inception eingeschlafen bin. Habe dann eigentlich den ganzen Flug durch geschlafen. Dann sind wir in Johannesburg gelandet. Als erstes mussten wir uns anstellen damit unser Visum kontrolliert wird. Es gab eine Schlange fĂŒr SĂŒdafrikaner (wo sozusagen nichts los war) und eine sehr sehr lange fĂŒr „other countries“. Dort haben wir uns erstmal angestellt und gewartet. Nach ca. 30 Minuten hatten wir vlt die HĂ€lfte geschafft. Dann kam allerdings ein Mitarbeiter und fragte aus welchem Land wir kommen. Nachdem wir ihm sagten dass wir aus Deutschland kommen und auch einen Deutschen Pass haben schickte er uns in die Schlange fĂŒr SĂŒdafrikaner, wo wir direkt dran kamen. Dann haben wir unser GepĂ€ck abgeholt und wollten zum Re-ChekIn, da wir ja noch weiterfliegen mussten. Allerdings war dieser Schalter geschlossen, so dass es ein wenig gedauert hat bis wir uns zurecht gefunden haben. Nachdem wir dann endlich unser GepĂ€ck an einem normalen CheckIn Schalter aufgegeben haben, haben wir erstmal draußen ein bisschen SĂŒdafrikanische Luft geschnuppert. Dann sind wir aber schnell zum Gate gegangen und haben uns die paar Stunden Wartezeit mit Wizard spielen und schlafen vertrieben. Dann sind wir in etwa eine Stunde nach East London geflogen. Am Flughafen wurden wir von unserem Mentor Brett und den „alten“ Freiwilligen abgeholt, welche uns mit in die HĂ€user nahmen.
Da die alten Freiwilligen noch bis Montag hier sind haben wir bis dahin einen Overlap. FĂŒr diese Zeit wohnen wir (ich und 3 andere Jungs) mit den 3 alten Jungs zusammen. Wir mĂŒssen noch klĂ€ren wie wir wohnen sobald sie weg sind. Das Haus ist sehr einfach aber komplett ausreichend. Allerdings ist es schon etwas anstrengend mit 7 Leuten in dem Haus zu wohnen, da man zum Beispiel nicht einfach eine Sachen auspacken kann. Aber dieser Zustand dauert ja zum GlĂŒck nur ein par Tage. Nachdem wir uns kurz alle geduscht haben sind wir zusammen mit den MĂ€dchen zu einem „teuren“ Mexikaner Essen gefahren. Hier haben wir fĂŒr 15 Personen umgerechnet ca 85€ gezahlt. Und das obwohl der Kurs aus unsere Sicht gerade schlecht steht.

Am nÀchsten Tag sind Julian (mein Projektpartner) und ich mit Leslie und Jonas (den alten Freiwiligen) zu unserem neuen Arbeitsplatz, der Parkside Primary School, gefahren hier haben sie uns allen Lehrern vorgestellt und wir haben auch schon die ersten Sportstunden gemeinsam gemacht. Man merkt schon, dass die Schule in einem Township lieht, da sie nicht gut ausgestattet ist. Dann sind wir wieder in die Wohnung gefahren, wo ich gerade an diesem Blogeintrag schreibe. Leider regnet es gerade.

In den nÀchsten Tagen werden noch Bilder folgen. Bis bald

Noch genau zwei Wochen

In genau zwei Wochen ist es soweit und ich fliege von Frankfurt nach SĂŒdafrika. Auch wenn ich natĂŒrlich zeitweise gemischte GefĂŒhle habe freue ich mich auf das Jahr und fĂŒhle mich gut vorbereitet.

Zur Vorbereitung hatten wir zwei Seminare. Das zweite Seminar war Mitte Juli in Clausthal-Zellerfeld im Harz. Das Seminar dauerte eine Woche und hat echt Spaß gemacht. Auch wenn die Tage zum Teil sehr anstrengend waren, da wir ein sehr volles Programm hatten, hatte man zwischendurch noch genug  Zeit, um die ein oder andere Partie Volleyball und Wizard zu spielen. Wenn man morgens noch ein wenig mĂŒde war konnte man einfach im See schwimmen und saß dann fit beim FrĂŒhstĂŒck. Bei den einzelnen Einheiten haben wir sehr viel gelernt. Es gab Module zu Interkulturellem, Gesundheit, Erste Hilfe, Welthandel, Selbstverteidigung und vielem mehr. Außerdem haben wir zwischendurch Sport mit Yanneck und Akrobatik mit Justus gemacht. Desweitern haben wir unsere Mentor, Brett Armstrong, kennengelernt. Er kam extra fĂŒr das Seminar nach Deutschland, was ich sehr gut fand. Er ist ein echt netter Typ und ich habe das GefĂŒhl das ich mich immer an ihn wenden kann. Ein weiterer wichtiger Punkt fĂŒr mich war die anderen Freiwilligen kennenzulernen. So gut wie alle anderen kannten sich schon vorher. Da ich nachgerĂŒckt bin und nicht am ersten Seminar fĂŒr SĂŒdafrika teilnehmen konnte, habe ich die SĂŒdafrika-Freiwilligen nur einmal kurz in Hannover bei der Offiziellen Entsendung der Freiwilligen des Landessportbundes Niedersachsen getroffen. Auch wenn ich am Anfang dieser Woche nur meinen Projektpartner etwas besser kannte habe ich mich schnell in die Gruppe eingefunden und wurde sehr gut aufgenommen. Generell gibt es etwas zu den Leuten zu sagen. Man merkt direkt dass sie, im Gegensatz etwa zur Schule, alle richtig Bock auf das ganze Jahr haben. Ich finde das macht einen großen Unterschied und ich finde es sehr angenehm solche Leute um einen rum zu haben.

Hiermit verabschiede ich mich fĂŒrs Erste und hĂ€nge noch ein Paar Bilder an

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Die East London Crew in Hannover

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Alle SĂŒdafrika Freiwilligen mit unserem Mentor Brett